Philip Büchler

40% - Finest Consumer and Enterprise IT Blend

Weekend Reader Woche 32

Geschrieben: 09 August 2015.

Verlässlichkeit von Harddisks

Auch dieses Jahr hat Online-Backupanbieter Backblaze die Verlässlichkeit seiner Harddisks ausgewertet und teilt es mit der Welt.

Steve Jobs 1997

Er hat damals schon Grundregeln für Digitalisierung und Agilität gekannt:

Some mistakes will be made along the way. That’s good. Because at least some decisions are being made along the way. We’ll find the mistakes, we’ll fix them!

Etwas mehr davon kann nie schaden. Frustriert mich aktuell mehr als sonst :) Ungeduld nimmt also im Alter nicht ab.

Etwas mehr für die Fanboi-Seite: Bilder aus dem Leben des Meisters.

Yeah, right

Sarcasm is considered an anathema in some work places: counterproductive and toxic to the office culture, and supposedly a sign of insecurity.

Ich sage immer zu meinen Bürokollegen: “Jeder hat sein Rucksäckchen zu tragen, ihr habt mich”. Stellt sich aber heraus, dass meine Art sie sogar noch schlauer macht! Wenn jetzt Zynismus, Skepsis und das schonungslose Aufdecken von Denk- und Argumentationsfehlern auch noch zu mehr Intelligenz führen, bin ich das beste Ding seit dem Buch!

Dresscode

HP befiehlt jetzt auch klassischen Birkenstock-Fraktionen eine Bekleidung, die einem Aufeinandertreffen mit der Öffentlichkeit würdig ist. Und es hilft.

Öffentlicher Verkehr besteht nicht nur aus Digitalisierung

Schwer zu glauben, wenn man unserem Management zuhört, aber es hat auch ein paar ganz solide, langjährige Technologien im Einsatz. Im Falle der U-Bahn in New York sogar sehr alte…

via Jan

Wieso hassen wir E-Mail?

Der Artikel sollte vorzugsweise in einem Browser mit «Reader» Funktion gelesen werden. Die animierten GIFs sind grenzwertig.

In einem Dokumenten-Lifecycle-Projekt bei SBB befragte man «Knowledge Worker» nach ihrer Arbeitsweise. Wenig überraschend kam dabei heraus, dass E-Mail die Nummer 1 in Kommunikation und Zusammenarbeit ist. Da ist SBB nicht anders als andere Firmen. Trotzdem gibt es eine steigende Anzahl von Arbeitstechnik-Nerds, welche E-Mail verabscheuen. Weshalb ist das so? Und was ist die Alternative?

PS: Siehe auch den Artikel über das Geschwür des Büro-Memo.

Bauchgefühl sagt: «Das ist was Grösseres»

Stagefright fühlt sich wie der Beginn einer grösseren Veränderung an. Die Gefahr an sich kann ich nicht beurteilen. Dazu bin ich zu wenig Sicherheitsexperte. Und wäre ich Sicherheitsexperte, würde ich in jeder Lücke den Weltuntergang sehen. So aus Erfahrung.

Android was originally designed, above all else, to be widely adopted.

Darin liegt das Problem. Wenn immer ich mit Jan über Android und seine Challenges sprach, merkte man wie Android seine Apps schützbar macht. Man merkte wenig über Plattform- oder Ökosystem-Schutz. Das hätte direkt mit den Zielen der breiten Adaption konkurriert. Und diese Grundmerkmale lassen sich nicht so einfach umkehren. Man probierte vor Jahren eine Allianz zum raschen Update der Flagschiffe zu starten. Wie erfolgreich die ist, weiss ich nicht. Die eigenen Geräte hat man im Griff. Die Fragmentierung des Ökosystems nimmt weiterhin zu.
Zeit für grosse Veränderung.

PS: Auch Flash sollte langsam das Zeitliche segnen.

iOS Entwickler sollen zu Windows kommen

Mit dem «Project Islandwood» sollte eine technische Vereinfachung gebaut werden, die im Endausbau relativ mächtige iOS-Anwendungen zu Windows Universal Apps machen soll. Die Apps, welche auf Mobile bis hin zu Fernsehern laufen. Dies ist noch lange nicht soweit, doch mit der Veröffentlichung des Quellcodes hofft man auf schnellere Fehlerfindung durch die Community.

PS: Entgegen den Aussagen selbsternannter Mobile-Experten, ist Windows mobile (angeblich kleines m… whyever) nicht tot, sondern nur reduziert in Scope und Ansprüchen von Microsoft. Eine Aussage von CEO Satya Nadella war ja, dass man sich auf einzelne Produkttypen konzentrieren will. Zum Beispiel Flagschiffe. Ein solches soll das Lumia 950 werden werden, welches «leaked». Damit funktioniert dann auch «Continuum» kabellos und das Smartphone wird zur kleinen «Personal Computing Unit» welches je nach Kontext mit Peripherie (Tastatur, Maus, Bildschirm) erweitert werden kann. Eine bestechende Vision.

Rangliste der Raumschiffe aus Film und Fernsehen

Rangliste bezüglich Geschwindigkeit.

Google Plus: Ein Blick in die Geschichte

Ist es jetzt schon eine akzeptierte Wahrheit, dass Google+ tot ist? Oder sind im kleinen gallischen Dorf noch Leute die an Auferstehung glauben?

Schwere Kost

Inhaltlich wertvoll, durch die häufige Verwendung von Fluchwörtern aber ungewohnt zu lesen.

Obig angedeutete Ungeduld im Bezug auf Entscheidungsfaulheit, stützt auch auf dem Frust mit dem «sich ständig allen erklären müssen». Eine lähmende Eigenschaft gewisser Organisationen.

Epische Geschichte der X-Men

Wer sich für die Comics oder Filme und deren Hintergrundgeschichte interessiert, sollte sich dieses Video reinziehen.


Weekend Reader Woche 31

Geschrieben: 31 July 2015.

Windows 10 ist da

Trotz einer Nichteinladung an irgend einen Launch-Event unterdrücke ich meine Rachsucht und verlinke ein Review.
Nein ganz im Ernst. Aus meiner Sicht das nächste grosse Windows und eine Macht mit der man rechnen muss. Meist zu recht, wenn man sich das umfangreiche Ars-Review ansieht.

Freuen tue ich mich auf vieles. Besonders wohl auf Windows Hello. Durch sein Anlitz seinen Computer entsperren zu können hat eine unerreichbare Einfachheit. Problematisch wenn man wie ich einen bösen Zwilling hat der irgendwo sein Unwesen treibt. Für einzigartigere Personen aber sicherlich toll.
Und die unterliegende Lösung lässt einen grossartige Anwenderservices erahnen:

The underlying platform framework for Hello is called Passport. Microsoft’s intent is that this biometric support will, in time, be usable even within the browser to securely log on to sites and services without the use of a password, using the FIDO specifications.

Wer sich für weitere Reviews interessiert, Windowsunited.de hat eine Zusammenstellung.

Was ist ein «digital Workplace»?

Wird Zeit sich langsam einzulesen. Im September werde ich zwei Tage lang den Kopf mit dem Thema gewaschen kriegen.
Die Definition von Mark Morrell ist nicht spektakulär, hilft aber damit dem breiten Verständnis. Mir persönlich gefällt natürlich die Trennung von Intranet und weiterführenden kollaborativen Werkzeugen. Es ist die aktuelle Firmenrealität, dass «Intranet» als Thema seine Versprechen selten einhalten konnte. Der «digital Workplace» muss also weiter gefasst werden. Fast als würde jemand sagen, Collaboration sei mehr als gleichzeitig an einem Dokument zu arbeiten.

Intranet Maturitätsmodell

Wenn die allgemeine Definition dann mal kommuniziert, abgestimmt und akzeptiert wurde, kann man hingehen und die Maturität seines Intranets messen. Etwas widersprüchlich zum obigen Artikel, wird hier Intranet wieder weiter gefasst. In seiner höchsten Maturität soll das Intranet zum konsolidierten Workplace-Portal werden.

Eine Vision die ich für pre-2007 halte. Es erinnert mich an die Idee im Internet, ein Portal könnte das Tor zu allen relevanten Internet-Inhalten werden. Was mit Yahoo begann wurde später in animierten, personalisierbaren Lösungen wie Snowflake und ähnlichem realisiert. Die Bewegung stockte aber und wurde durch Suche und Apps abgelöst. Heute bilden Apps das Interface ins Internet. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch im Workplace so sein wird.

via Silvan Gertsch

Auch drüben problematisch

In meiner andauernden Mission zur Öffnung meines Horizonts lese ich inzwischen auch «Fremdmaterial». Wenig überraschend sind auch Windows Fans keine besseren Menschen und nerven mit Polemik und übertriebener Parteilichkeit Macher von seriös gemeinten Publikationen.

Windows 10 - Achtung bei Mini-Tablets

Paul Thurrott ging hin und testete das Updgrade auf diversen Devices. Die günstigen Mini-Tablets mit 16GB Speicher stehen dabei schlecht da. Eigentlich unmöglich auf Windows 10 zu bringen.

Eine Lektion in der Betriebswirtschaft war auch immer die Prognose inwiefern sich Entscheide auswirken können. Als alleiniger Herrscher über Device und OS kann Apple länger mit den 16GB Devices umgehen als Microsoft. Apple bietet mit «App Slicing»/«App Thinning» Umgehungslösungen zum lokalen Speicher. Microsoft hat einen Zoo von Variablen zu verwalten und muss bewusst Kompromisse eingehen. Hach die heutigen Zeiten sind einfach grossartig für Geschäftsmodell Fans wie mich.

iPhone Zubehör

Persönliche Empfehlungen sind die besten/glaubhaftesten. Die zweitbesten sind Empfehlungen von Leuten die man online verfolgt und so «kennt». Volker Weber hat regelmässig Beiträge zu Produkten die aus seiner Sicht funktionieren. Heute, Olloclip Active Lens.

Fertig mit Tick Tock

Intel bricht die Geschwindigkeit seiner Entwicklung. Machten sie schon in der Vergangenheit mit verzögerten Chip-Generationen, dieses Mal ist es aber bewusst und kommuniziert. Damit hat das berüchtigte Tick-Tock ein Ende und die nächsten Generationen werden auf der 14nm Architektur basieren. Wenn man sich die Lobgesänge auf Skylake anhört, dürfte dies kaum ein Problem sein, welches Anwender/Käufer bemerken. Die Kommunikation schafft jedenfalls Fakten und der ausgedurstete Gerätemarkt kann auf einer soliden Informationsbasis Produkte bauen.

Ersetzt der Computer den Journalisten?

Hämisch haben Journalisten Seiten ins Netz gestellt, wo man seinen Job auf die Gefahr der Ersetzbarkeit durch Maschinen prüfen kann. Hämisch weil man den eigenen Job für unantastbar hielt. Dem ist vielleicht nicht so. Leser halten angeblich die Texte von Computern für glaubwürdiger als die Texte von Menschen.
Doch Moment. Löschen wir die Fackeln und legen die Heugabeln wieder in den Schuppen. Text ist nicht gleich Text. Sportberichterstattungen die nicht Hauptteile einer Zeitung einnehmen, könnten durchaus durch Maschinen geschrieben werden. Sie lesen sich schon heute so. Tiefgründige Analysen über Konflikte wohl noch eine Weile nicht. Doch habt ihr euch Zeitungen schon mal angeschaut? Soviel tiefgründiges ist da nicht mehr. Und wir sind in Europa noch verwöhnt…

In einem meiner Lieblingspodcasts sprechen Brady Haran und CGP Grey über die Ersetzbarkeit von Journalisten. Eine sehr interessante Diskussion zweier unterschiedlicher Standpunkte. Brady setzt als ehemaliger Journalist die Emotionalität und Empathie von Menschen in den Vordergrund. CGP als Macher dieses grossartigen Videos über Roboter, selbstverständlich das unerschöpfliche Potential von Maschinen. Meines Erachtens ist es eher eine Frage der Zeit als der Möglichkeit. Beängstigend ist der Ausflug in die Diskussion weshalb intelligente Spezies uns noch nicht besucht haben. Mögliche Ursache ist die Automatisierung!

Warum Frauen «Jupiter Ascending» mögen

Ebenfalls auf der Mission zur Erweiterung des Horizonts, hörte ich zwei Podcasts zum Thema «Jupiter Ascending». Ein Film in dem Sean Bean nicht stirbt ist ungewöhnlich. Er ist ansonsten aber ziemlicher Schrott :)

Frauen scheinen dies teilweise anders zu sehen. Und der Vergleich mit Transformers ist spannend. Ein Film den ich mag. Mein Intellekt kann sich das nicht erklären, doch werden wohl die richtigen Urinstinkte in meinem Hirn angesprochen. Jupiter Ascending sei dies für Frauen. Also, gehet und geniesset. Ich urteile nicht.

Für Männer ist evt. die ultimative kommentierte Version von «Raiders of the lost Ark» etwas.

Gamification in unserem Servicedesk

In meinem Herzen hat es einen weichen Punkt für Leute die Dinge tun und nicht nur in Wikis darüber schreiben. Deshalb lese ich mit Genuss von unserem Leiter Servicedesk der seine «freakige» Truppe (das Schwert im Logo bestätigt jedes Klischee) mittels «Gamification» in das neue Ticket-Tool einführt.

Zyniker finden wohl Probleme in der Aufgabe möglichst viele Tickets weg bringen zu können, aber alles hat seine Fehler. Man sollte sich nur nicht immer präventiv von möglichen Risiken abhalten lassen.

Neue Samsung Bildsensoren werden gefeiert

Joa… Sicher eine tolle Sache, aber Digitalkameras lehrten uns: Je grösser der Pixel, desto besser das Bild. Jetzt hat Samsung vielleicht etwas gefunden, was diese bisherige Weisheit obsolet macht, davon steht aber wenig. Und die Dünnheit von Smartphones wird ja nicht von der Dicke des Chips limitiert, wie uns das aktuelle iPhone eindrücklich/spürbar demonstriert, sondern von der optischen Notwendigkeit die Linse in einer gewissen Distanz zum Sensor zu haben. Das lässt sich mit kleineren Chips reduzieren, bringt uns aber wieder zur obigen Regel… Wer weiss… Wir werden es sehen.

Stagefright - zum Glück nicht die Norm

Google erzählt nochmals was sie alles für die Sicherheit von Android unternehmen. Im Angesicht der aktuell diskutierten Sicherheitslücke, notwendig um die Wogen zu glätten.
Wie diese Woche mit Roger diskutiert, ist die Lücke erst für alle beeindruckend wenn ein Proof of Concept besteht. In unserer Firma, wo wir >20’000 Android Geräte ausgerollt haben besonders. Was sollen wir tun? Alle Geräte bei jeder Bekanntmachung einer Sicherheitslücke einsammeln? Mit einem demonstrierbaren Case könnte man aber durchaus auch substantielle Massnahmen anstossen. Wir sammeln noch Ideen welchen «Schaden» der PoC anrichten soll :)

Einzelne oder Sicherheitsaffinere haben allerdings bei dieser Lücke richtig Bedenken. Den Verfasser dieses Artikels, bisher bekennender Android-Fan und Apple-Hasser, treibt diese Lücke sogar ins feindliche Lager rund um überteuerte, limitierte und überdesignte Devices. Vielleicht ist dieses Mal wirklich mehr dran als bei den bisherigen Meldungen?


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