Philip Büchler

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Weekend Reader Woche 27

Geschrieben: 04 July 2015.

«Connect» in der Kritik

Mit iOS 8.4 kam auch Apple Music welches reichlich kritisiert, gelobt und analysiert wurde. Selber nicht sonderlich Musik-Affin spare ich es mir momentan noch und vertraue auf meine Offline-Musik.

Dave Whiskus, iOS-App-Designer, Podcaster und anscheinend auch Musiker, schaute sich allerdings «Connect» an. Ein Service, der gemäss Apple Bands und Musikern dabei helfen soll, sich mit ihren Fans zu verbinden. Dave prüfte das Versprechen und fand allerlei Ungereimtheiten. Eigentlich nicht der Weekend-Reader-Rede wert, doch der Artikel fand etwas Gehör. Trent Reznor, bekannter Musiker und nun Apple-Manager antwortete auf die Kritiken.

Es ist ein weiteres Zeichen für ein offeneres Apple, welches Schwächen zugibt. Und man muss dazu nicht Taylor Swift heissen. Fortschritt.

Grosse und kleine Produktmanager

Wie im Fussball kann man nicht nur Superstars haben. Eine eigentlich logische Sache. Zur Erkenntnis muss man aber doch kommen und es aktiv so spielen.

via Marc

Podcast über Google

Ich dachte immer es sei ein Effekt meines limitierten Netzwerks, aber anscheinend fehlt es der Welt an differenzierter Google- und Microsoft Betrachtung. Die John Grubers und Horace Dedius fand ich jedenfalls bisher nicht. Der Podcast «Material» will die Lücke füllen.

Leuchtendes Logo

Der Apfel repräsentiert euch nicht genug? Kein Problem wenn man etwas Geld locker hat, kann man sich sein eigenes Logo erstrahlen lassen. Sehr hübsch!

Tod des Passworts

Was ist sicherer als ein sicheres Passwort? Gar kein Passwort. Medium will dies nun so machen. Denkt man sich die Welt weiter, müsste nur noch die eigene Mailbox geschützt werden. Der Rest wird über die zugreifenden Geräte limitiert.

An der Spitze aufhören

Artikel über Roger Federer. Er hat die klassische Weisheit ignoriert und nicht auf seinem Zenit aufgehört. Er wird seither immer wieder «runtergeschrieben» und für fehlende Erfolge kritisiert. Aber er scheint die Zeit zu geniessen und spielt immer noch in der Weltspitze mit. Vielleicht muss die Weisheit angepasst werden?

Trello für alles nutzen

Man kann Trello auch durch Jira ersetzen und hat den ähnlichen Erfolg ;)

Neuer Blog übers Heimwerken

Frisch gestartetes Projekt von Sigiman und Technikblogger-Hans. Hat im Leben des Herr Fime ja gerade viel Aktualität. Und wenn man das ganze Werkzeug schon mal hat und sich nicht mehr in die Finger sägt… warum nicht mehr damit machen.

Wie Google endlich Design kapiert

Kann ich als iOS User schwer beurteilen, die Rauchzeichen dafür häufen sich aber. Google hat in Software-Design aufgeholt. Wie das geschah, beschreibt Fastcodesign.

Jährliche Putzaktion

MG Siegler startet jährlich mit dem Grundset an Apps und steigert sich kontinuierlich wieder. Wäre evt. ein Ansatz. Vieles verstaubt auf so einem Mobile heute gemütlich vor sich hin.

Seine E-Mail Signatur aufpeppen

Claudio Schwarz über einen netten Effekt in der E-Mail-Signatur. Vermutlich rollen sich beim Puristen Urs schon die Zehennägel hoch, aber die einen mögen es halt etwas peppiger.


Zweimal 2 gibt B

Geschrieben: 29 June 2015.

Obiges Bild zeigt die Fernbedienung meines Swisscom TV 2.0. Was die Schweiz betrifft wohl «state of the art» des Fernsehkonsums. Heute suchte ich für meine Tochter eine Biene Maja Folge1. Dank meiner Geburt 1979 und der damit verbundenen Jugend in den dunklen Zeiten der Mobiltelefonie, kann ich auf dieser Tastatur sinnvoll schnell Texte eingeben und damit Filme und Serien suchen. Wie machen dies Junge, welche nur noch QWERTZ von ihren Smartphones kennen?

Die Tastatur wirkt also wie ein Relikt aus vergangenen Tagen, wenn man seinen Zweck als Texteingabe-Gerät betrachtet. Apple wies bei der Einführung seines Apple TV auch auf die Überholtheit der Fernbedienungen hin.

Doch wenn wir auf Texteingabe zurückkommen, dann ist die Apple TV Bedienung nochmals schlimmer (wenn man sie denn überhaupt zwischen seinen Sofakissen findet ;)

Apps. Apps sind die Lösung für alles. Also frisch fröhlich die App des Fernsehers auf dem Smartphone installiert und plötzlich kann man Texte eingeben wie ein Profi. Bis man schnell den Kanal wechseln muss und plötzlich seinen PIN im Smartphone eingeben muss. Argh. Über Apps wie Youtube in Fernsehern muss ich mich gar nicht auslassen. Eher unbrauchbar, eben weil man oft mit Text bestimmte Themen oder Filme sucht.

Es wirkt alles zusammen geflickt. Es wirkt alles als müsste man es grundlegend verändern. Die Fernsehindustrie scheint aber viel undurchlässiger zu sein als die Musikindustrie. Dort haben wir seit zehn Jahren äusserst einfache, bezahlbare Möglichkeiten überall und jederzeit in der gewünschten Qualität Musik zu konsumieren. Relativ unabhängig von Labels oder sonstigen wirtschaftlich orientierten Zusammenschlüssen. Weshalb schafft man dies nicht für TV und Filme?

  1. Kommt selten vor, doch es gibt Tage, da ist man nicht fit genug um frühmorgens schon zweijährigen taugliches Programm abzuspulen ;) Und ja, ich schaue die verpönte 3D-Version :P


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