Watchmen – Schwere Kost…

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Gestern war es wieder einmal soweit, dass ich die zu fünfzig Prozent aus Frauen bestehende Kino-Besuch-Truppe zu einem meiner Filme einstimmen konnte (durch einen massiven Vorsprung in Kenntnis um das aktuelle Kinoprogramm ist das meistens so). Nun dann. Watchmen war an der Reihe. Als Comic-Fan der eigentlich nur Franko-Belgische Comics las, kenne ich fast keine der verfilmten Vorlagen. Wer konnte sich denn als Kind schon Superman etc. leisten :)

So war ich auch bei Watchmen thematisch und emotional unvorbelastet. Die gemischten Kritiken wiederspiegelten sich auch bei KollegInnen. Auch ich selber kann jetzt nicht 100% sagen das der Film ein “Must” ist. Nebst seiner Länge und thematischen Komplexität ist er stellenweise sehr blutig was alles kein Vor- oder Nachteil sondern Geschmackssache ist. Die Charaktere fand ich jetzt bis auf “The Comedian” und “Rorschach” nicht so wahnsinnig interessant. Es ist aber erfreulich das das “Grey’s Anatomy”-Gespenst welches der Zwilling von Javier Bardem sein könnte auch mal eine coole Rolle spielen darf :) Nun ja ich würde ihn empfehlen, wenn man wirre Geschichten und Optik mag. Eine klassische comic-Verfilmung ist es nicht.

Autor: fime

Keeping his DeLorean at 88 mph

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