Wusste ich bisher gar nicht, ist aber höchst problematisch. Man konnte auf Android bisher pro Applikation festlegen, dass Updates aus dem Market automatisch installiert werden. Mit der neuen Version der Market-App, soll sogar global festgelegt werden sollen, automatische Updates zuzulassen.
Für den User sicher einerseits komfortabel. Andererseits finde ich es zuweilen sogar schade nicht explizit zu wissen was Updates für neue Funktionen bringen. Das weil ich relativ schnell im Apple Appstore Anwendungen aktualisiere. Die Zusatzfunktionen finde ich dann jeweils eher zufällig oder weil ich im Netz darüber las.
Warum aber problematisch? Android hat ja keine Qualitätskontrolle was den Code angeht, sondern setzt auf die Kontrolle durch die Community. Obwohl das Prinzip ebenfalls seine Berechtigung hat, ist es weniger zeitnah als eine vorgelagerte Kontrolle wie es Apple und Microsoft machen. So kann es vorkommen, dass Anwendungen schädlichen Code enthalten (Daten ausspähen, verteilen, etc.) und das erst durch News publik wird. Google kann dann diese Applikationen von den Geräten entfernen. bis dahin können aber schon Daten abgeflossen sein. Der andere Fall ist das Update. Es kann eine Anwendung in den Market kommen, und eine einfache Funktion erfüllen (bsp. Ringtones, Wallpapers, etc.) Lässt man nun Autoupdates zu, kann diese Applikation zu einem späteren Zeitpunkt ihren Zweck völlig ändern und die Anpassung wird automatisch im Hintergrund installiert.
Das Risiko ist definitiv erhöht, auch wenn natürlich das bewusste Updaten durch den Anwender nicht viel sicherer ist, da in der Beschreibung des Updates nicht stehen wird: “Von nun an lesen wir ihre SMS aus und senden sie an einen russischen Server” ![]()
via t3n.de





da stiess dann auch noch @


